Schulkonzept

 Wir entwickeln ein individuelles und unverwechselbares Schulprofil und setzen uns damit klare Ziele.

In Übereinstimmung mit dem Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 10 Jahre, den Thüringer Lehrplänen für die Grundschule und den Bildungsstandards verstehen wir Bildung als tätige Auseinandersetzung der Kinder mit ihrer Welt. An unserer Schule sollen sich Kinder selbstgesteuert und aktiv Wissen und Können aneignen, dabei in vielen Sozialformen zusammenarbeiten, ihre Fähigkeit, eigene Stärken und Schwächen einschätzen zu können, verbessern und auf der Basis von Werten und Normen zum eigenverantwortlichen Handeln befähigt werden.

Unterrichtsgestaltung

Das Lernen mit Kopf, Hand und Herz, wie es Maria Montessori beschreibt, steht hierbei ebenso im Mittelpunkt, wie der Bezug zur unmittelbaren Lebensumwelt der Kinder sowie der Umgang mit modernen Medien. Durch den regelmäßigen Einsatz von Tages- und Wochenplan sowie dem Werkstattunterricht wird dem individuellen Lerntempo der Kinder Rechnung getragen. Eigene Kompetenzen der Schüler werden erkannt, herausgefordert und weiterentwickelt. Es werden gemeinsam mit den Kindern geeignete Lernziele vereinbart, die in einem Lernentwicklungsplan (KEM) dokumentiert werden.

Gestaltung der Schuleingangsphase

Analyse und Diagnostik der Lernausgangslage der Kinder

/ Dokumentation von Leistungsfortschritten

 Material „Hexe Mirola“

  • Material „Dornröschenprojekt“ zum Schnuppertag
  • mitgegebene Portfolios aus den Kindergärten
  • Gespräche mit Schulärztin
  • Materialsammlung Werkstätten

Analyse Material zum Lernstand (TINTO)

Rhythmisierung

  • Fördermaßnahmen
  • Mithilfe bei Differenzierungsmaßnahmen im Unterricht
  • Unterstützung von Schülern mit Behinderungen und Entwicklungsrisiken
  • Regelmäßiger Wechsel von Lernzeit und Entspannung
  • Gemeinsames Schulfrühstück in der Lerngruppe
  • Nach Möglichkeit Kernunterricht und Klassenleitereinsatz in den ersten Stunden des Tages
  • Fachlehrereinsatz in der 2. Vormittagshälfte

Organisation

 Integration von Kindern mit pädagogischem und sonderpädagogischem Förderbedarf (gemeinsamer Unterricht)

  • Klassenleiter erteilen möglichst viele Stunden in der eigenen Klasse
  • Beginn des Tages mit Morgenkreis / Rituale und Ankerpunkte
  • ausgewogene Stundenzahl im Verlauf der Woche
  • sinnvoller Wechsel von Anspannung und Erholung
  • Einsatz von Erziehern / Studenten und Förderschullehrern im Unterricht, Lernpatenschaft durch Mentoren
  • themenbezogene Arbeit, fächerübergreifendes und fächerverbindendes Lernen
  • Bereitstellung von geeigneten Lernmaterialien       (anregende Lernumgebung)
  • Materialgeleitetes Lernen
  • Werkstattarbeit / Tagesplan / Wochenplan
  • Partnerlernen / Gruppenarbeit
  • Basalttraining
  • Einsatz von Bildkarten an der Tafel
  • Einsatz visueller und akustischer Signale

 Mehrsprachigkeitskonzept

Seit dem Schuljahr 2008/2009 nimmt die Wilhelm-Busch-Schule am Projekt Mehrsprachigkeit teil.

Hierbei begegnen alle Erst- und Zweitklässler in spielerischer Form und im Fächerverbund mit Heimat-Sachkunde zwei mal wöchentlich der englischen Sprache. Die Dritt- und Viertklässler erhalten je eine Stunde Englisch und eine Stunde Französisch in der Woche.

Doch aus welchem Grund bieten wir den Schülern diese Möglichkeit?

Mehrsprachigkeit ist neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine der Schlüsselqualifikationen in einem immer mehr zusammenwachsenden Europa. Die Europäische Union ist der Meinung, dass jeder EU-Bürger neben seiner Muttersprache noch mindestens zwei weitere EU-Sprachen sicher beherrschen soll.

Englisch als Weltsprache ist daher unverzichtbar aber auch das Französische nimmt eine wichtige Rolle in der Kommunikation ein.

Grundschulkinder erlernen eine Fremdsprache leichter, angstfreier und sehr motiviert. In diesem Alter gilt ein Kind als besonders aufnahmefähig für gesprochene Sprache und somit als besonders fähig eine gute Aussprache zu erlernen.

In einer anregungsreichen Lernumgebung ohne Leistungsdruck tauchen die Kinder über Lieder, Reime und Spiele in die Fremdsprachen ein und erlernen erste typische Sprachmuster, die ihnen in der Begegnung mit anderen Kulturen eine Kommunikation ermöglichen. Andere verstehen und sich selbst verständlich machen sind die Hauptanliegen des Unterrichts. Die Kinder lernen Verstehenshilfen und Strategien kennen, die ihnen helfen dieses große Ziel zu erreichen und auch Fehler als eine Lernchance zu nutzen.

Die behandelten Themen orientieren sich an den Interessen und der Welt der Kinder: Ich selbst, Familie, Schule, Lieblingsbeschäftigungen, Natur.

Förder- und Forderkonzept

Begabungsförderung und Hilfen für Kinder mit speziellen Lernverzögerungen sind fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit an unserer Schule und sichern die erfolgreiche Integration von Kindern mit pädagogischen und sonderpädagogischen Förderbedarf. Die regelmäßige Teilnahme an regionalen Wettbewerben weckt das Interesse der Kinder und fördert ihre Begabungen.

Wir berücksichtigen die individuellen Besonderheiten der Kinder und halten vielfältige Angebote bereit.

  • Offene Aufgabenstellungen, differenzierte Lernaufträge
  • Werkstätten mit differenzierten Lernangeboten
  • Arbeit mit Computerprogrammen (Lernwerkstatt)
  • Schreibwerkstatt
  • Klassenwettbewerbe (Vergleichsarbeiten auf Klassenstufenbasis, Lesewettstreit, -Heinrich-Schreyber-Wettbewerb, Tessalino – Tessalina, Känguru-Wettbewerb)
  • externe Spezialisten im Unterricht (z.B. Boedecker Kreis)
  • Nutzung außerschulischer Lernorte (Fuchsfarm, Museen, Theater, Stadtwerke, Fahrbibliothek, Universität Erfurt)
  • Handlungsorientierter Geometrieunterricht
  • Präsentation von Projekt- und Unterrichtsergebnissen
  • Jährliches Sportfest mit Sichtung der Talente durch Trainer
  • Tastschreiben am Computer
  • Schülerzeitung „Buschpost“
  • Streitschlichterausbildung für Kinder mit besonderer Sozialkompetenz
  • Chor
  • Töpferwerkstatt
  • Auftrittsmöglichkeiten schulintern und –extern
  • Arbeitsgemeinschaft „Schach“ in Kooperation mit Sportvereinen
  • Lesenächte
  • Teilnahme an regionalen und überregionalen Sportwettbewerben
  • Beratung über geeignete weiterführende Förderungsmöglichkeiten (Camp Christes, Schülerakademie, Sportvereine)

Gesunderhaltung und gesunde Lebensweise

Die Schule nimmt einen großen Stellenwert bei der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ein. Insbesondere in der Grundschulzeit können Grundlagen für eine gesunde Lebensweise geschaffen werden.

Vor diesem Hintergrund gewinnt es an Bedeutung, dass im Rahmen der Etablierung unserer Schule als Ganztagsschule – mit umfassender Betreuung der Kinder – die Unterstützung der Gesunderhaltung und gesunden Lebensweise aller Schüler, Lehrkräfte und des Personals einen wichtigen Platz einnimmt.

Die Nutzung der vielfältigen Angebote innerhalb und außerhalb der Schule sowie die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern, insbesondere aus dem Gesundheitsamt, der Polizei, dem Jugendamt und dem Amt für Bildung sowie den Sportvereinen und -verbänden werden weitergeführt und ausgebaut.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem eigenen Körper tragen maßgebend zum Wohlbefinden und zur Leistungsfähigkeit bei.

Die Kinder gewinnen Erkenntnisse über eine gesundheitsfördernde Ernährung und Lebensweise, ihnen werden Essgewohnheiten und die Bedeutung einer gesunden Lebensführung vermittelt.

  • regelmäßige Durchführung von Aktionen und gesundheitsfördernder Projekte, wie beispielsweise „Milchparty“ und „gesundes Frühstück“
  • Mineralwasser steht für alle Schüler jederzeit zur Verfügung
  • Anbau und Ernte von Obst und Gemüse im Schulgarten zur eigenen Verarbeitung und zum Verzehr, zum Beispiel Kräuterquark, Obstsalat u.ä.
  • Angebot zur jährlichen Lacktouchierung der Zähne durch die Schulzahnärztin
  • Schulung zur richtigen Sitzhaltung und Vorbeugung von Haltungsschäden durch gezielte Übungen und Nutzung alternativer Sitzmöglichkeiten
  • Achtung auf größenangepasste Schultische und Stühle und Gewichtsreduzierung des Ranzens durch Ablagemöglichkeiten für Schulsachen in der Schule
  • Informationen über das Tragen von witterungsgerechter Kleidung
  • Gespräche über Körperhygiene
  • Umgestaltung des Essenraumes unter ästhetischen und Geräusch reduzierenden Aspekten sowie weitere Suche und Nutzung der Möglichkeiten zur Eindämmung und Beseitigung von Lärmquellen
  • Erziehung zur ruhigen Esseneinnahme und zu hygienischen Verhaltensweisen – Händewaschen vor der Esseneinnahme

Bewegung fördert die Lernfähigkeit und Lernbereitschaft unserer Kinder und ist für eine gesunde und leistungsfähige Entwicklung unerlässlich. Dem Bewegungsdrang der Schüler wird nicht nur der Sportunterricht gerecht, sondern die Bewegung wird in allen Unterrichtsfächern sowie in den außerunterrichtlichen Bereichen wie Pausen, Schulhort und Freizeit in die Schulkultur integriert.

jährliche Durchführung von Sportfesten

  • Bewegungsangebote zu Schulfesten und bewegungsorientierte Projekte, wie beispielsweise das Zirkusprojekt
  • bewegungsfreundlicher Unterricht durch Anwendung bewegter Lehr- und Lernmethoden
  • Bereitstellung von Pausenkisten mit Spiel- und Sportgeräten
  • Vermittlung von Bewegungsspielen als Anregung für eine aktive Pausen- und Freizeitgestaltung
  • vielfältige Angebote am Nachmittag im offenen Hort und den AG`s in Verbindung mit einer sinnvollen Freizeitgestaltung wie Tanzen, Yoga, Sport- und Bewegungsspiele
  • Aufenthalt an frischer Luft – Unterricht im grünen Klassenzimmer, Sportunterricht und Spielen am Nachmittag im Freien
  • regelmäßige Teilnahme an Wettkämpfen des Schulamtsbereiches Erfurt
  • Erlernen vielfältiger Sportarten und Bewegungserfahrungen im Sportunterricht – wie beispielsweise Schwimmunterricht in Klasse 3, Trendsportart Unihoc

Das Verständnis der Jungen und Mädchen für den eigenen Körper entwickelt und stärkt das Selbstbewusstsein und das eigene körperliche Verfügungsrecht.

  • Kennenlernen des Körpers und Benennen der Körperteile, Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Vermittlung von Kenntnissen über die kindlichen Entwicklungsphasen und die Schwangerschaft
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Veränderung des Körpers und Sexualität
  • Missbrauch: Erscheinungsformen, Verhaltenshinweisen und Schutzmöglichkeiten
  • Elterninformationen zur Sexualerziehung zu den Elternabenden

Zu einem guten Schulklima gehört die gegenseitige Achtung im täglichen sozialen Umgang, um gemeinsam zu leben, zu arbeiten und zu lernen. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist das Erlernen richtiger Verhaltensweisen auch in Notsituationen und die Kenntnis von Verhaltensregeln, um sich nicht selbst oder andere zu verletzen oder in Gefahr zu bringen.

In engem Zusammenhang stehen Bewegungsmangel und Unfallrisiko. Regelmäßige Bewegung macht kräftiger, widerstandsfähiger und ausdauernder. Daher sollen die Schüler vielfältige Bewegungserfahrungen sammeln.

  • Förderung des Miteinanders durch gemeinsame Aktivitäten im Klassenverband und durch zahlreiche Schulveranstaltungen
  • schulisches Zusammenleben auf der Grundlage schuleigener Werte und Normen
  • Kenntnisvermittlung über richtiges Verhalten zum Vermeiden von Krankheiten und Unfällen
  • Schulung und Einsatz von Streitschlichtern für dem Pausenhof
  • regelmäßige Belehrungen und Alarmübungen zum richtigen Verhalten bei Brand und anderen Gefahrensituationen
  • Etablierung von Verhaltensregeln bei Gewalttätigkeiten
  • Umsetzung eines angenehmen Schulklimas, geprägt von gegenseitige Rücksicht, Toleranz und Achtsamkeit
  • Vermittlung des richtigen Verhaltens im Straßenverkehr als Fußgänger, Radfahrer und Mitfahrer in Verkehrsmitteln, Erlernen der Verkehrsregeln, Bedeutung von Gurt und Helm, Fahrradmotorikausbildung
  • Kenntnisvermittlung zum Umweltschutz und Teilnahme an Energiesparwettbewerben

 Gestaltung des Schulganztages

Unsere Schule versteht sich als „Haus des Lernens“, in dem den Kindern ermöglicht wird, in einem verlässlichen Betreuungsrahmen vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag genügend Zeit und Gelegenheit für individuelle Förderung, Spiel und Freizeitgestaltung zu erleben.

Im Ganztagsbereich wird die Selbstständigkeit der Kinder weiterentwickelt durch die Möglichkeit der Einwahl in 14 -tägig wechselnde Angebote, die durch schuleigenes Personal und Partner aus dem Sozialraum gestaltet werden. Eine breite Angebotspalette, welche den vielfältigen Interessen und Neigungen der Kinder entspricht, soll in den nächsten Jahren entwickelt werden.

Dazu zählen unter anderem:

Ästhetische Erziehung

Kreativkurs, Töpferkurs (Brennofen vorhanden) , Filzen, Holzbearbeitung, Schulhausgestaltung, Theaterkurs, Bastelkiste, Farbklecks

Gesundheitserziehung

Junge Sanitäter, Gesunde Ernährung, Umwelt und Natur

Sport- und Bewegungserziehung

Fußball, Ballspiele, Sportspiele, Schach, Tanzen, Zumba

Musische Erziehung

Chor, Gitarrenkurs, Keyboard

Medienerziehung

Tastschreibkurs, Schülerzeitung,

Fast alle Kurse können nach einem halben Jahr gewechselt werden.

Unser Tagesablauf:

06:30 Uhr – 07:30 Uhr Frühdienst
07:30 Uhr – Unterrichtsende Unterricht (Zweitbesetzung, Fördermaßnahmen, Schwimmbegleitung, Begleitung bei Unterrichtsgängen, Unterstützung bei mehrtägigen Klassenfahrten,Betreuung von Klassen bei Unterrichtsausfällen,
Übernahme der Kinder nach Unterrichtsschluss in den Hort, danach Esseneinnahme
ca.12:00 Uhr – 14:00 Uhr Aufenthalt und Spielangebote im Freien
14:00 Uhr – 14:45 Uhr Hausaufgaben/ Lernzeit
13:00 Uhr – 14:45 Uhr Hausaufgabenzimmer, welches durch 1 Erzieher/in betreut wird. Das HA- Zimmer kann bei Bedarf auch von Kindern anderer Klassenstufen aufgesucht werden.
15:00 Uhr – 15:45 Uhr „Offener Hort“ (vier mal wöchentlich), AG`s an 4 Tagen in der Woche
Am Montag, Dienstag und Donnerstag von 15.00 Uhr – bis 15.45 Uhr und am Mittwoch in der Zeit von 14:00 Uhr -15:00 Uhr werden verschiedene Kurse als Arbeitsgemeinschaften angeboten.
16:15 Uhr – 17:00 Uhrfreitags bis 17:00 Uhr Späthort

 

Der Schulvormittag wird durch eine neue Pausenregelung unter Berücksichtigung der

Bildung von Unterrichtsblöcken im kommenden Schuljahr optimiert.

      Projekte

 

Was Wie Wer
Projekt „Alle Achtung“ – ganzjähriger Wettbewerb- Werteerziehung- Schülersprecher und Arbeitsgruppenleiter erarbeiten Schwerpunkte- regelmäßige Auswertung der Projektabschnitte (Käferauswertung)- Siegerklassen erhalten Spiele für die Pause u.a. V.: Frau WagnerArbeitsgruppe „Alle Achtung“
Lesewoche – Lesung durch   Kinderbuchautoren- klasseninterne Lesewettbewerbe- Buchvorstellungen- LesewettstreitKlasse 3 und 4-Lesenacht-Bibliotheksbesuche V.: Herr Müller / Frau Ussat/ Frau Mönch- Buchhandlung Hugendubel/- Buchhandlung Peterknecht- Kinder- und Jugendbibliothek- Förderverein-Friedrich- Boedecker- Kreis
„Gesunde Ernährung“ – gesundes Schulfrühstück(entsprechend ausführlicher Projektkonzeption) V.: Klassenstufe 1- 4 (Lehrer und ErzieherPartner Fa. SchmählingV.: Kooperationspartner der Schule
Zirkusprojekt(alle 3 Jahre) – Kinder wählen sich in Gruppen ein:Seiltänzer,Clownerie,Feuerspucker,Trapezkünstler- üben für Vorführungen gemeinsam mit Lehrern/Erziehern und Kindergartenkindern V.: Schulleitung /Elternvertretung/Zirkus
Projekttage:Martinstag,Adventsfest,Ostermarkt,Sportfest,

 

– alle Inhalte werden auch imGanztagsbereich der Schule umgesetzt-projektbezogene Arbeit auf Klassenstufenbasis V.: KlassenleiterV.: alle Lehrer / Erzieher / HokoV.: alle Erzieher / KooperationspartnerV.: Frau KämmererV.: Absolventen der Fachschule für Soziales
Ferienprojekte zuwechselnden Themen Planung in Kooperation mit GS 18 Partner Amt für Bildung

 

Arbeit mit Kooperationspartnern

Wir legen besonderen Wert auf eine intensive Zusammenarbeit aller an Schule Beteiligten.

Wer Was Wie
Kindergärten:„Daberstedter Räuberland“Kita „Rabennest“Kita „Pusteblume“
siehe Kooperationsvereinbarungen
– Kooperationsvereinbarungen werden jährlich abgeschlossenV.: Beratungslehrer
Universität Erfurt – Unterstützung im   Ganztagsbereich- Ausbildung der Studenten Leiter der AG- Schülerzeitung- Förderung LRS- Projektgestaltung
BCE Erfurt e.V.Tanzsportverein Grün-Gold ErfurtSchulplattformFechtzentrum Erfurt

Musikschule

 

DRK

 

Sportikus e.V.

 

Dajana Rahnfeld

– Übungsleiter für den Ganztagsbereich- Nutzung der Sportanlagen- Unterstützung bei Festen und Feiern-Übungsleiter- Trainer- Musikpädagogen

 

-Übungsleiterin

 

-Übungsleiter

 

-Übungsleiter

AG BasketballAG TanzenAG Schach

AG Fechten

Gitarrenunterricht

 

AG Junge Sanitäter

 

AG Sportikus

 

AG Zumba

Frau Heun – Förderung lernschwacher Kinder Mentoringprogramm
Projekt „Kleeblatt“ – Unterstützung in der Fort- und Weiterbildung der Lehrer und Erzieher- Integration von „Kleeblattkindern“ in unseren Ganztagsbereich – „Kollegiale Fallbesprechung“- Professioneller Umgang mit aggressivem           Verhalten- Teilnahme einzelner Kinder an Freizeitangeboten
Grundschule 18 – Ferienzentrum – gemeinsame Gestaltung der Ferien
sonstige Partner aus dem Bildungskatalog – Durchführung von Projekten und Veranstaltungen in den Ferien -Unterstützung bei den Ferienangeboten
verschiedene Bildungsträger(Bildungskatalog) – Kunstvermittlung (Museen)- Naturwissenschaft / Technik„Grünes Klassenzimmer“- Leseförderung (Kinder-Jugendbibliothek)- Medienerziehung (Kinoclub, Radio) – Lernen an anderen Orten (Unterrichtsgänge, Exkursionen)vielfältige Freizeitangebote für den Ganztagsbereich
WBG „Einheit“ Stadtteilfest „Daberstedter Herbst“ -Gemeinsame Programmgestaltung
Christianenheim – Kinder gestalten Karten und führen kleine Programme auf- vielfältige Kontakte mit älteren Menschen -zu Ostern und Weihnachten
weiterführende Schulen:Heinrich-Mann- GymnasiumKolpingschuleKooperative Gesamtschule – Sprachen- Schullaufbahnberatung – Unterstützung beim Sportfest- Sport -Beratungslehrer-Frau Kämmerer

Elternarbeit

  • in jeder Klasse werden neben den Elternabenden auch Elternstammtische durchgeführt
  • vierteljährlich trifft sich die Schulelternvertretung
  • es gibt eine starken und aktiven Förderverein
  • Familienwandertage
  • Thematische Elternabende
  • Lehrerfortbildungen mit Teilnahme der Eltern
  • gemeinsame Konferenzen

Werteerziehung

Gemeinsame Normen und Werte bilden die Basis unseres schulischen Zusammenlebens.

Eine besondere Bedeutung hat die Entwicklung des Sozialverhaltens der Kinder auf der Grundlage schulischer Werte und Normen. In die Erarbeitung und Überwachung eigener Gruppen- und Klassenregeln werden die Kinder involviert. Sie sollen durch Gespräche über sich selbst und andere sowie über Reflexionen von Situationen in die Lage versetzt werden, Konflikte selbstständig und friedlich zu lösen.

Das Schulprojekt „Alle Achtung“ wird seit Januar 2008 schwerpunktmäßig an der Schule durchgeführt und ständig weiter entwickelt.

Es gibt dazu einen Wettbewerb, der wöchentlich ausgewertet wird und über sechs Wochen läuft. Leitfigur ist „Willy“ – der Marienkäfer, den jedes Kind bekommt.

Für die Vollständigkeit der Lern- und Arbeitsmaterialien und für gutes Benehmen werden Klebepunkte gesammelt. Die Klebepunkte werden von allen Lehrerinnen und Erzieherinnen vergeben. Die maximale Punktzahl ist fünf. Alle Kinder mit fünf Punkten erhalten am Ende der Woche einen Stempel ins Hausaufgabenheft. In jeder Klasse hängt die Klassentafel, in der am Ende der Woche die Punkte eingetragen werden.

Je mehr Kinder in der Klasse die volle Punktzahl erreichen, um so weiter kann der „Klassenkäfer in der Vitrine im Schulhaus vorrücken. Wer am Ende des Wettbewerbszeitraumes die Nase vorn hat, erhält einen Preis.

Beispielthema:

„In der Ruhe liegt die Kraft“

Schwerpunkte für die Klassen 1 und 2 sind:

  1. Wir gehen höflich miteinander um.
  2. Wir helfen uns gegenseitig beim Lernen.
  3. Wir verhalten uns im Klassenraum ruhig.

Schwerpunkte für die Klassen 3 und 4 sind:

  1. Wir helfen uns gegenseitig beim Lernen.
  2. Wir sorgen für eine ruhige Lernatmosphäre.
  3. Wir unterhalten uns mit anderen in angemessener Lautstärke.

Traditionen wie Geburtstagsfeiern, Ostermarkt, Schulfest, Lesewoche, Adventsfest, Lesenacht und gemeinsame Ausflüge sollen das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder stärken und tragen damit ebenfalls zur Werteerziehung bei.

Übergänge

Kindergarten – Grundschule

  • zeitige Information der Eltern zum Schulanfang (bereits im Kindergarten)
  • umfangreiche Elterninfo auf der Homepage
  • gegenseitiges Kennenlernen durch Besuche
  • Schulrallye- durch die Schule vorbereitet
  • Kooperationsvereinbarungen mit drei Kindergärten,
  • Schulkinder lesen den Kindergartenkindern aus Büchern vor (4. Klasse)
  • gegenseitige Hospitationen (zeitiges Kennenlernen der Schulkinder)
  • gegenseitige Teilnahmen an Festen
  • Übergangsgespräche zwischen Lehrer- / Kindergärtnerinnen
  • Info-Broschüre zur Schulanmeldung
  • Kindergartenkinder und Erstklässler besuchen gemeinsam den Unterricht
  • Schnuppertag für Schulanfänger (samstags) „Dornröschenprojekt“ und Elterninformationsveranstaltung durch alle Lehrer und Erzieher
  • Aushändigung des Schulwegeplanes       (Schulwegesicherheit)
  • Schuleinführungsfeier mit Programm
  • Begrüßungsgeschenk
  • Schnuppertage am 1. und 2. Schultag nach Sonderplan durch Lehrer und Erzieher
  • Erste Schulwoche – Klassenleiterunterricht mit Zweitbesetzung durch ErzieherInnen
  • Umfangreiche Infos für Eltern zum 1. Elternabend (Schriftspracherwerb)
  • Elternstammtische in kurzen Abständen
  • Klassenstufenverantwortlicher ist Leiter des multiprofessionelle Teams (Klassenleiter, Fachlehrer, Erzieher, Sonderpädagogische Fachkräfte)
  • differenzierte Analyse der Ausgangssituation und Ableitung individueller Lernziele für die Schulanfänger

Grundschule – weiterführende Schulen

  • Teilnahme an der Schulrallye in der Kolpingschule
  • Information über Angebote der Schulen
  • Schullaufbahnberatung der Eltern durch Klassenlehrer, BL, Schulleitung
  • Informationsbrief und Aushänge, Handouts verschiedener Schulen
  • Aufnehmende Schule über individuelle Entwicklung im Bereich der besonderen Lernschwierigkeiten informieren – Vorlage des Förderplanes
  • intensive Kontakte der Beratungslehrer
  • Beratung zur Klassenbildung

 Evaluation

An unserer Schule legen wir Wert auf eine kritische Analyse der eigenen Praxis.

Die Schule beteiligt sich in angemessenen Abständen am ThüNIS Programm und nahm 2011 am Projekt EVAS teil. Zielvereinbarungen werden bis 2015 umgesetzt.

Die fachliche Begleitung und Beratung erfolgt durch Frau Großheim (Schulamt Mittelthüringen)

 

Langfristige Entwicklungsziele zur Inklusion

 Unsere Schule hat das Ziel, die individuellen Besonderheiten der Kinder zu

 berücksichtigen und zu fördern.

Barrierefreiheit schaffen

Barrieren im Denken und Vorurteile abbauen – Vorzüge einer inklusiven

Schulentwicklung hervorheben und bei Eltern, Lehrern, Erziehern sowie im

Sozialraum kommunizieren

  • Rollstuhlgerechte Zugänge, Rampen, evtl. Aufzüge im Gebäude integrieren
  • Reduzierung der Nachhallzeiten im gesamten Gebäude
  • Behindertengerechte Toiletten
  • Bereitstellung geeigneter Teamberatungsräume
  • Orientierungshilfen mit Farben

Förderkonzepte entwickeln

  • von LRS/ Dyskalkulie bis zur Hochbegabung
  • Weiterentwicklung der Unterrichtskonzepte unter Berücksichtigung der Binnen-und Lernzieldifferenzierung (Projektlernen, Werkstattlernen)

Weiterentwicklung der Schulkultur

  • respektvoller Umgang miteinander
  • Teamteaching – Lehrer, SPF und Erzieher, sowie Klassenhelfer im Unterricht
  • Teamarbeit im Kollegium weiter entwickeln (Schaffung multiprofessioneller Teams – Lehrer, Erzieher, Berater des Förderzentrums, Eltern, Kindergärtnerinnen)
  • SPF und Förderschullehrer werden der Schule fest zugewiesen und nehmen an allen Beratungen und sonstigen Veranstaltungen teil
  • Elterngespräche und Beratungen werden mit Unterstützung des multiprofessionellen Teams durchgeführt
  • externe Partner unterstützen die pädagogische Arbeit der Schule (Lesepaten, ehrenamtliche Helfer, schulpsychologischer Dienst, Kooperationspartner aus der Wirtschaft Änderungen im Tagesablauf
  • Blockunterricht
  • sinnvolle Rhythmisierung (2 große Pausen)
  • späterer Schulbeginn, offene Eingangsphase

Umsetzung des Index für Inklusion

  • Moderation des Prozesses durch die Steuergruppe
  • schulinterne Fortbildung zum Thema
  • Inklusive Kulturen schaffen, Inklusive Strukturen etablieren, Inklusive Praktiken entwickeln

Änderungen in der Raumstruktur der Schule

  • Schaffung von Ruhe- und Entspannungsräumen
  • Schaffung eines Multifunktionsraumes
  • sinnvolle Anordnung der Garderoben, um in den Unterrichtsräumen mehr Platz für Lernangebote zu haben
  • funktionsgerechte Ausstattung der Räume

Festlegung einer angemessenen Lehrer/Erzieher/SPF – Schüler – Relation,

zusätzliche Stunden für jede Lerngruppe